Junge Württembergische Landesbühne Esslingen

Zonka und Schlurch [8+]

Uraufführung von Finn-Ole Heinrich und Dita Zipfel

Zonka und Schlurch sind zwei ausrangierte Künstliche Intelligenzen, die sich selbständig gemacht haben. Gemeinsam leben sie in der "Huul", ihrer ganz eigenen Welt, einer Art Elektroschrotthaufen tief in der Erde, am anderen Ende der Wurzel sozusagen, oder einfach: "unten". Dieser Ort ist genau genommen eine Erfindung von Zonka. Während sie den ankommenden Schrott sortiert, baut der treue Schlurch, ein verspielt-verträumter Bastler mit unbändiger Neugier und einer philosophischen Ader, aus den alten Versatzteilen neue Maschinen. Ihre Zeit messen sie in Ladezyklen. Eigentlich sind sie glücklich, so wie die Dinge sind. Aber plötzlich taucht Schröder-Schröder auf, ein Mensch, der nicht weiß, wie er in die Huul gekommen ist - denn eigentlich wollte er eben noch im eigenen Garten mit Freunden seinen Geburtstag feiern. Gemeinsam müssen die drei einen Ausweg finden: Doch wie soll es ihnen gelingen, Schröder-Schröder wieder nach "oben" zu bringen? Und wie kann Zonka ihren Schlurch davon abhalten, dieses "Oben" gleich mit zu erkunden?

Mit „Zonka und Schlurch“ erzählt das Autoren-Duo Finn-Ole Heinrich und Dita Zipfel zusammen mit dem Regisseur Benedikt Grubel einen schräg-verspielten Science-Fiction-Stoff.

Presse

„… eine Parabel über Vertrauen, Freundschaft und Freiheit. (…) Interessant ist, wie Heinrich und Zipfel den Spieß umdrehen: Nicht der Mensch misstraut der künstlichen Intelligenz, sondern die Maschine fürchtet den Menschen. (…) Sie unterhalten sich einer abstrusen Kunstsprache (…) Das klingt so urkomisch, dass sich die Zuschauer kringeln vor Lachen und sich (…) kaum einkriegen vor Vergnügen. Eine großartige Sprechleitung von Daniel Großkämper als fürsorglich-vorsichtige Zonka und Julian Häuser als neugierig-tollpatschiger Schlurch, der in seiner drolligen Art ein bisschen an einen Welpen erinnert. Trotz Buchstabensalat kann man der Geschichte problemlos folgen. (…) Den roten Faden liefert Sabine Christiane Dotzer als schnoddriger Schröder-Schröder. Schön, wie sie der tumben Figur durch Mimik und Gestik sympathischen Witz verleiht.“ Eßlinger Zeitung

Regie

Benedikt Grubel

Bühne und Kostüme

Nina Hoffmann

Musik

Jan Paul Werge

Besetzung

Daniel Großkämper Zonka
Julian Häuser Schlurch
Sabine Christiane Dotzer Schröder-Schröder

Information

Bei diesem Stück gibt es keine Pause.

Preise

15 Euro / 6 Euro

Löwensaal


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